Unsere Philosophie


Kostenlose Schnupperstunde!
Jede Beratung vor dem ersten Training ist generell kostenlos und dient dem Kennenlernen von Hund, Halter und Problemverhalten!

Hundetrainer Hamburg

Der Hund der Gegenwart

….hat in der Regel ein dem Zeitgeist angepasstes Aufgabenspektrum das jedem bekannt vorkommen sollte: Kuschelpartner, Wärmflasche, Sorgenteiler, Einkaufs- oder Sportbegleiter, Flirthilfe, Zuhörer u.s.w.

Er übernimmt sogar zunehmend die Rolle eines Familienmitglieds oder besser noch - eines Sozialpartners!

Vor nicht einmal 50 Jahren, sah das noch ganz anders aus. Hunde wurden hauptsächlich, neben dem privaten Gebrauch, für aktive Dienste für den Mensch eingesetzt. Es handelte sich um Aufgaben, die speziell auf die Fähigkeiten des Hundes ausgelegt waren. Zwar gibt es das heute auch noch, aber die Urbanisierung des Hundes hat bereits stattgefunden. Der Hund hat mehr Status und wird dementsprechend getrimmt.

Die Bedürfnisse des Hundes sind geblieben, während die des Menschen der Gegenwart ganz andere geworden sind. Aufgrund seiner naturgegeben, körperlichen Voraussetzungen (seiner Sinne, seiner Sprache, sein instinktives Verhalten) wird er in dieser Konsequenz mit den Ansprüchen des Menschen leider zunehmend überfordert. Und viel zu häufig passiert es dann, dass der der Mensch etwas ganz anderes in das Verhalten seines Hundes interpretiert, als der Hund tatsächlich beabsichtigt. Das resultiert in vielen Fällen in einer missverstandenen Anpassung des Hundes an die Vorgabe des Menschen:

Dazu ein paar Beispiele:

Hundeschule Hamburg

- Der Hund der bellt, weil er mit dem Beschützen seines Frauchens völlig überfordert ist, sich aber in Wahrheit nicht anders zu helfen weiss. Frauchen zerrt ja unaufhörlich an der Leine, wenn ein größerer Hund kommt. Denn sie möchte sich ja lieber zurückziehen, um gefährlichen Situationen aus dem Weg zu gehen. Der Hund merkt die Nervosität und Unsicherheit seines "menschlichen Leithundes", welche sich ja über die Leine auf ihn überträgt. Würde Frauchen wissen, dass Hunde sehr soziale Wesen sind, für die ein Kontakt zu einem Artgenossen nicht selten einen wichtigen Aspekt im Tagesablauf darstellen, würde sie es sich vielleicht anders überlegen. Der Hund bleibt also in seinem Bedürfnis auf der Strecke…. die Folge: Frust! Resultat: Leinenaggressiv und schlechtes Sozialverhalten.

- Ein Anderer lässt sich nicht so gerne anfassen und weicht ständig aus. Hat er doch in seiner Eigenschaft als "Taschenhund" gelernt, dass die menschliche Hand ihn, ohne zu fragen und ohne Ankündigung, einfach schnappt! Rücksicht darauf, ob der Hund überhaupt gerade Kontakt haben will wird keine genommen? Der Hund lernt in seiner Logik, dass es besser ist erstmal auszuweichen und sich schnell zurückziehen, sobald sich eine menschliche Hand nähert… Gute Voraussetzung für eine vertrauensvolle Basis einer Hund / Mensch Beziehung? Nein - sicher nicht!

- Der Nächste nimmt jede Gelegenheit wahr der Verlockung der großen weiten Welt zu folgen und "Hackengas" zu geben, sobald die Autotür aufgeht. Tja, als er noch ein Welpe war, lief er immer schön hinterher! Aber nun ist es ein Junghund mit Selbstvertrauen und einem hoch entwickeltem Riechorgan! Der kann gar nicht anders, weil er gar nicht darüber nachdenkt, ob es seinem Herrchen passt! Hatte der doch glatt versäumt frühzeitig eine Bindung zu seinem "Fiffi" aufzubauen und ihm klarzumachen, dass zum Spaziergang eigentlich zwei gehören…..

Klingt alles logisch, nicht wahr? Und doch ist das Alltag im Leben eines Hundetrainers. Fest steht, der Hund ja nun mal kein Mensch, sondern eine völlig eigene Spezies mit einer grundsätzlich anderen Wahrnehmung seiner Umwelt! Und genau das gilt es zu akzeptieren, bevor man darüber nachdenkt mit seinem Hund zu trainieren.

Das Geheimnis

…hinter einem perfekten Gespann zwischen Mensch und Hund liegt im Erkennen seiner Wahrnehmung und seiner Bedürfnisse! Denn sie sind am Ende der Schlüssel für ein harmonisches Miteinander! Seit nunmehr über 10 Jahren tragen die Medien vermehrt dazu bei, dass der Mensch der Gegenwart versteht, wie wichtig es ist, sich für eine glückliche Hund/Mensch Beziehung einzusetzen. Sich viel mehr mit der Welt seines Vierbeiners zu befassen. Durch allerhand Fallbeispiele wird im TV gezeigt, wie der Mensch seinen Hund besser versteht, oder mit ihm umgehen sollte und was er damit erreichen kann. Und spätestens dann wird klar: mit einem Fingerschnippen ist es leider nicht getan!

Die Lösung!

Dennoch gibt es bei den meisten Problemfällen sanfte Methoden gegen unerwünschtes Verhalten! Jedes Individuum benötigt immer spezielle Zuwendung. Ein den hundischen Bedürfnissen angepasstes Training schafft Stabilität, Sicherheit und Vertrauen. Attribute, die jeder Hund als überlebenswichtig betrachtet!

Und nicht zuletzt die Fähigkeit, die Welt mit den Augen des Hundes zu sehen, um am Ende das Zusammenleben so zu regeln, wie es für beide am Entspannendsten ist. Das geschieht aber nicht von selbst und nicht mal ebenso. Hundetraining bedeutet, sich manchmal auf Umstellungen einzulassen, neue Wege in der Kommunikation zu gehen und täglich zu üben. Denn der Hund braucht, um die neuen Gegebenheiten als für ihn relevant anzusehen, tägliche Wiederholung. Ohne Fleiss also auch kein Erfolg!