Allgemeine Geschäftsbedingungen


zur Durchführung von Einzel- und Gruppentrainingsstunden für Hunde durch die mobile Hundeschule.

Vertragspartner sind:
die mobile Hundeschule „Wilde Schnauzen“ Weidestr. 91 • 22083 Hamburg • Tel: 0178 - 714 87 02
und (nachfolgend benannt als Vertragspartner VP): ___________________________________________________

Adresse/Telefon _________________________________________________________________________________

(Name des Hundes ______________________________________________)

§1. Geltung

Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die zwischen dem Verwender und seinem jeweiligen Auftraggeber über ein Hundetraining geschlossen werden.

§2. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers

AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Auftragnehmer diesen Bedingungen nicht ausdrücklich widerspricht.

§3. Vertragsgegenstand

Die Vertragsparteien vereinbaren die Durchführung eines Hundetrainings gemäß der jeweiligen individuell vertraglichen Vereinbarung. Einen Erfolg schuldet der Auftragnehmer hierbei nicht.

§4. Leistungsort

Das Hundetraining wird grundsätzlich am Wohnsitz des Auftraggebers und/oder an vom Trainer als geeignet eingestuften Orten durchgeführt.

§5. Zustandekommen des Vertrages und Vertragsgegenstand

§5.1. Ein Vertrag mit der mobilen Hundeschule kommt durch Übermittlung des vom Auftraggeber unterzeichneten Vertrages per Post, Fax, E-mail oder persönlich zustande.

§5.2. Der Vertragsgegenstand ist das Hundetraining, dessen genaue Zielsetzung im jeweiligen Vertrag beschrieben oder in kurzen Stichpunkten festgehalten wird.

§6. Vertragsdauer und Vergütung

§6.1. Der Vertrag beginnt und endet an den zwischen den Parteien vereinbarten Zeitpunkten.

§6.2. Das vereinbarte Hundetraining wird in Trainingseinheiten (TE) vom Auftragnehmer geleistet. Eine TE umfasst 1 Zeitstunde.

§6.3. Mit Unterzeichnung des Auftrags erklärt sich der Auftragnehmer einverstanden bei 5 vereinbarten TE diese binnen 6 Monaten und bei 10 TE diese binnen 12 Monaten ab Beginn der ersten Stunde durchzuführen. Mit Ablauf dieser Frist verfällt der Anspruch auf alle nicht abgegoltenen TE und der Vertrag erlischt ohne weiteren Anspruch auf Weiterführung. Von dieser Vereinbarung ausgenommen sind Erkrankungen oder Verletzungen des Hundes. Wird ein ärztliches Attest für die Dauer der Genesung vorgelegt, kann die Dauer des Ausfalls an die befristete Vertragsdauer angehängt werden.

§6.4. Es steht dem Auftraggeber frei, im Bedarfsfalle darüber hinaus weitere TE zu vereinbaren und andere Formen des Trainings zu buchen. Die Vergütung für 5 TE beträgt € 315,00. (Nachlass €30) Die Vergütung für 10 TE beträgt € 625,00. (Nachlass €65) In diesen Preisen sind die Kosten für An- und Abfahrt bis zu einer einfachen Strecke von 20 km enthalten. Bei einfachen Strecken über 20 km wird eine Pauschale i. H. v. € 10,00 pro Trainingstermin fällig. Ebenso ist die Vereinbarung von einzelnen Trainingsstunden (Zeitstunden) möglich. In diesen Fällen beträgt die Vergütung für jede Zeitstunde eines Trainings mit Trainer und Hundehalter € 69,00 und für jede Zeitstunde eines Trainings durch den Trainer allein € 99,00.

§6.5. Für den Fall, dass der Vertragspartner das Training auf eigenen Wunsch vorzeitig beendet, wird die im Voraus gezahlte und nicht verbrauchte Vergütung, abzüglich einer Ausfallpauschale i. H. v. € 160,00 (bei 5 TE) bzw. € 320,00 (bei 10 TE), an den VP ausgezahlt. Die Rückzahlung erfolgt jeweils zum Ende des laufenden Monats.

§6.6. Die Vergütung der TEen ist für im Voraus zu entrichten. Fälligkeit hierfür ist spätestens zu Beginn des jeweiligen Trainings.

§7. Beendigung des Vertrages

§7.1. Der Umfang und die Ausführung der TE werden vom Trainer vorgegeben. Es besteht kein Anspruch auf Selbstbestimmung oder Gestaltung der Trainingsstunde durch den Hundehalter. Der zeitliche Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Trainingseinheiten wird durch den Trainer bestimmt und ist abhängig von den Fortschritten des Hundes bzw. des Halters, und liegt i.d.R. zwischen einer und vier Wochen. Sie kann aber bei entsprechend hoher Auslastung der Hundeschule, oder nicht erzieltem Trainingserfolg des Vertragspartners auch darüber liegen. Im Einzelfall kann eine mündliche Absprache per Telefon über den aktuellen Trainingsfortschritt, darüber entscheiden. Entscheidend ist die generelle Einschätzung des Trainers.

§7.2. Trotz Einzeltrainings, kann eine TE auch das Training mit anderen Hunden beinhalten, wenn es zum Erreichen der nächst höheren Ablenkungsstufe in der Entwicklung des Hundes dient. Der Trainer bestimmt, ob ein Gruppentraining notwendig und sinnvoll ist. Der VP erkennt dies an und erklärt sich damit einverstanden.

§7.3. Die mobile Hundeschule trägt dafür Sorge, die TE so zu gestalten, dass der Vertragspartner in der Lage ist, die erlernten Übungen selbst durchzuführen. Für Fragen steht die mobile Hundeschule wochentags, in der Zeit von 10.00 – 19.00 Uhr zur Verfügung.

§8. Trainingsausfälle

§8.1. Die mobile Hundeschule sichert zu, die gebuchten TE innerhalb der vereinbarten Frist abzuleisten. Abweichungen sind im Einzelfall möglich (durch Krankheit, Wetterverhältnissen, ungeeignetem Trainingsort, technischer Ausfall). Bei Erkrankung müssen die VP beiderseits mindestens 24 Std. vor der nächsten TE informiert werden; per SMS, Mail oder einfachem Anruf (Ausnahme bei plötzlicher Erkrankung). Der Anspruch auf nicht geleistete Trainingsstunden bleibt aber bestehen.

§8.2. Der VP erklärt sich damit einverstanden, dass die Trainingseinheiten, die terminlich vereinbart und durch seine fehlende Anwesenheit und/oder gleichzeitiger Nichterreichbarkeit nicht stattfinden können, als abgegolten verrechnet werden müssen, da die Hundeschule den Ausfall so kurzfristig nicht auffangen kann . Anspruch auf nachträgliche Erfüllung besteht in diesem Fall nicht.

§9. Mitwirkungspflicht des Hundehalters

§9.1. Das Fortführen der unterrichteten Übungen ist Aufgabe des VP und wesentliche Voraussetzung für den Trainingserfolgs. Er erklärt sich einverstanden, dafür zu sorgen, das Erlernte zwischen den jeweiligen TE weiter zu trainieren und erkennt an, dass Trainingserfolge vom eigenen Fleiß bestimmt werden.

§9.2. Der Erfolg für die Entwicklung und Verhaltensänderung des Hundes, ist abhängig von Wiederholungsrate und der korrekten Durchführung der Übungen durch den Hundehalter. Die mobile Hundeschule ist nicht verpflichtet, Fürsorge für die Durchführung der erlernten Übungen zu tragen.
§9.3. Dem Hundehalter ist es untersagt den Ablauf der Übung, wie sie beim Training vereinbart und antrainiert wurde eigenmächtig zu ändern, oder wesentliche Bestandteile des Trainings auszulassen. Bei Fragen zum Training wird erbeten mit dem Trainer telefonisch Kontakt aufzunehmen und ev. Veränderungen gemeinsam abzusprechen.

§10. Schadensersatz/Verletzungen

Das Training ist so ausgelegt, dass Verletzungen am Tier und Mensch ausgeschlossen sind. Sollte dennoch der Fall einer Verletzung eintreten, übernimmt die mobile Hundeschule keine Kosten zur Behandlung oder sonstigen Anspruch auf Schadenersatz. Der VP ist für das Einwirken auf seinen Hund und somit eventuellen Verletzungen selbst verantwortlich.

§11. Beendigung des Vertrages

§11.1. Mit Ablauf der letzten TE endet der Trainingsvertrag und somit der Anspruch auf jede weitere Form der Beratung oder Weiterführung des Trainings. Der Vertrag kann jederzeit, fristlos und ohne Angabe von Gründen, schriftlich oder mündlich vom VP gekündigt werden. Ein Anspruch auf Rückerstattung der geleisteten Gebühr besteht nicht. Es gelten die Vereinbarungen unter §6.4.

§11.2. Die mobile Hundeschule ist ebenso berechtigt das Training und somit diesen Vertrag, jederzeit und ohne An- gabe von Gründen zu beenden, falls der VP die Übungen zwischen den jeweiligen Trainingseinheiten offensichtlich nicht fortführt oder persönliche Gründe ein Weiterführen des Trainings nachhaltig erschweren würden. In diesem Fall werden dem VP die Gebühren, der nicht in Anspruch genommenen Stunden zurückerstattet, abzüglich einer Unkostenpauschale von €100,00 (Erstattung Zeitaufwand von 1,5 Stunden für die Schnupperstunde). Dies gilt nur bei der Vereinbarung eines der Paketangebote (nach Absatz §6 - §6.5)

§12. Unwirksamkeit von Vertragsbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages rechtlich unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht.

§13. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Hamburg.

Ort; Datum: _____________________________

Unterschrift: mobile Hundeschule ___________________

Unterschrift: Vertragspartner_______________________



Den Trainingsvertrag können Sie auch HIER downloaden.